Alles was Sie über Laubsauger wissen müssen

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Inhaltsverzeichnis

Wann dürfen Laubsauger eingesetzt werden?
Wie laut sind Laubsauger?
Wie laut darf ein Laubsauger sein?
Wie viel Watt sollte ein Laubsauger haben?
Welches Benzin für Laubsauger?
Was kostet ein Laubsauger?
Welches ist der beste Laubsauger?
Was ist besser, Laubsauger oder Laubbläser?
Wie funktioniert ein Laubsauger?

Die kältere Jahreszeit bringt es mit sich, dass Laub-Berge kaum übersehbar sind. Deshalb hat der goldene Herbst, eigentlich ein optischer Traum, auch seine Schattenseiten. Dann nämlich, wenn nasses Laub zu Unfallquellen wird. Aber, wie Herr über diese Laub-Mengen werden? Ein probates Mittel sind Laubsauger, die im stürmischen Herbst einen guten Job machen.

Apropos einen guten Job machen, davon wollten sich die Experten bei durchgeführten Tests überzeugen. Und, ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Aber es gibt noch unbeantwortete Fragen in Sachen Laubsauger, deren Beantwortung von Interesse ist, oder?

Wann dürfen Laubsauger eingesetzt werden?

Folgt man einem Online-Lexikon auf den Fuß, stellt sich heraus, dass Laubsauger ähnlich einem Staubsauger agieren und sie nur mit den entsprechenden Lärmschutzvorkehrungen, soll heißen Ohrenschützern, eingesetzt werden dürfen. In erster Linie sind Laubsauger für einen gepflegten Garten zuständig.

Böse Zungen behaupten, sie würden einen Krach verursachen, der einfach nervt. Nun, wie weit diese Aussage als realistisch einzustufen ist, ist sicherlich auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Gewiss, sie sind nicht die „Leisetreter“, die sich mancher Gartenbesitzer wünscht, aber sie können auch ungemein punkten.

Mit einem geeigneten Laubsauger ist die Zeit der körperlichen Anstrengung vorbei, er ist für den geordneten Eindruck im heimischen Garten zuständig. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass auch Laubsauger sich an Nutzungszeiten halten müssen. Wie viel Lärm darf wann geduldet werden, damit es mit der Nachbarschaftsliebe klappt?

Der durchdringende Lärm eines Laubsaugers kann aus einem sanften Barden einen tobenden Berserker machen, wenn der Nachbar dieses Gerät favorisiert und uneingeschränkt benutzt. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz ist hier Helfer in der Not und gibt Richtlinien vor, die aber, so scheint es, in verschiedenen Städten und Bundesländern unterschiedliche Anwendung erfahren.

So dürfen Laubsauger nur an Werktagen zwischen 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr ihren unverwechselbaren Sound verbreiten. An Sonn- und Feiertagen ist eine Benutzung dieser „halbstarken Puster“ generell verboten. Aber es gibt auch Ausnahmeregelungen, die sich am nassen Wetter orientieren und auch mal in die frühen Stunden eines Tages verschoben werden.

Da die Gefahr einer Hörschädigung nicht weit ist, ist jedem Nutzer zu raten, einen dementsprechenden Hörschutz zu tragen. Wer sich nicht an die Zeiten hält, läuft Gefahr, eine Ordnungswidrigkeit zu begehen, die entsprechend geahndet wird. So sind zum Beispiel in Thüringen 500 Euro Strafe fällig. Aber soweit muss es doch nicht kommen, oder?

Wie laut sind Laubsauger?

Laubsauger sind rekordverdächtig, aber leider im negativen Sinne. So erzeugt ein Laubsauger über 110 Dezibel, und mit dieser Zahl weist er einen Presslufthammer und eine Kreissäge locker in die Schranken.

Wie laut darf ein Laubsauger sein?

Hier ist sie jetzt, die Gewissensfrage, denn die Laubbläser haben nicht den besten Ruf. Ihnen eilt sogar ein sehr schlechter voraus, zu Recht? Messungen der Experten in den Innenstädten brachten zum Teil horrende Ergebnisse zum Vorschein. Nicht nur, dass die „Krachmacher“ meistens sogar schon um 6 Uhr in der Früh „ihren Dienst antraten“, nein, sie taten es auch mit viel Getöse, obwohl in den Straßen sogar vergleichsweise wenig Bäume standen.

Man stelle sich einmal folgende Szenerie vor: Das Laub auf den Wegen ist gut durchgetrocknet und der Wind weht mit einem Lüftchen, ergo, der Laubbläser benötigt nur wenig Kraft und kann auch seinen Motor schonen, indem er nicht voll aufgedreht wird. Nun macht das mitgebrachte Messgerät seinen Job.

Der Test ergab, dass aus einer Entfernung von fünf Metern ein Lärm von 88 Dezibel zu hören ist. Aber, das ist noch nicht alles. Die erwähnten Laubsauger schaffen mit 98 Dezibel Höchstleistungen. Setzt man diese Aussage einmal ins Verhältnis, kommt leider folgende Horrorvision zum Vorschein: Die Straße läuft parallel, und fünf Meter von ihr entfernt herrscht der Lärmpegel von 80 Dezibel, wohlgemerkt bei trockenem und windstillem Wetter.

Ändert der Wettergott seine Laune und bläst aus allen Backen, muss auch der Laubsauger auf Turbo gestellt werden, um das nasse Laub erfassen zu können und wegzupusten. Auch die geparkten Autos in engen Straßen sind dabei keine wirkliche Hilfe, ohne richtig auf die Tube zu drücken, läuft da überhaupt nichts. Und was passiert? Die Beschwerden nehmen überhand.

Dabei bekommen derzeit elektrische Laubbläser, die mit Akkus ausgestattet sind, die besten Schulnoten. Hier erfüllt ein surrendes Geräusch die Gegend, bei dem man sich an einen Elektrorasenmäher erinnert. Aber wo viel Licht, ist ja bekanntlich auch Schatten. In diesem Fall ist es der Akku, dem meistens die Puste ausgeht und der es nicht über den ganzen Tag schafft.

Die Benzingeräte haben einfach mehr Power, wenn zum Beispiel das Laub unter den Autos wegzupusten ist, so das Statement der Experten. Wie man es auch macht, es gibt wohl immer wieder Kritikpunkte hinsichtlich der Laubsauger. Soviel noch zum Schluss: Der Umweltschutzverband Nabu ist nicht gut zu sprechen auf die lautstarken Puster und lehnt sie rundherum ab. Also, zurück zum guten alten Besen?

Wie viel Watt sollte ein Laubsauger haben?

Wagt man einen Blick in die Verkaufsregale, wird einem schnell klar, dass die modernen Alleskönner sowohl Laub blasen als auch saugen können. Ist dann noch die zusätzliche Häckselfunktion zur Stelle, ist doch alles im grünen Bereich, oder? Wird der Kauf eines Laubsaugers in Erwägung gezogen, orientiert sich der künftige Nutzer an der Saug- und Blasleistung, richtig!

Aber, gibt es Leistungsrichtwerte, die es dem passionierten Hobbygärtner leichter machen, das entsprechende Gerät zu finden? Dank der Hersteller ist auch dieses kein Problem mehr, denn sie differenzieren genau. Ist ein Modell mit einem Elektromotor das Objekt der Begierde, so wird die Leistungsaufnahme in Watt angegeben.

In diesem Falle sind 2000 Watt ein guter Richtwert. Steht einem ein benzinbetriebenes Gerät vis-á-vis ,so wird die Leistung durch Kilowatt, hier kW, bestimmt. Ein allgemeiner Richtwert sind hier 0,75 kW.

Welches Benzin für Laubsauger?

Hier ist sicherlich die Bedienungsanleitung der richtige Ratgeber in der Not. In ihr ist die genaue Typenbezeichnung verzeichnet, welche die Wahl nicht zur Qual werden lässt.

Wird die Angelegenheit allerdings verallgemeinert, kann entweder auf Stihl-Gemisch 1:50 (Portionsflaschen) oder 1:25 an der normalen Tankstelle zurückgegriffen werden. Trotz allem, von Seiten des Herstellers wird immer ein Benzingemisch empfohlen, also, erst einmal in die Anleitung schauen.

Was kostet ein Laubsauger?

In diesem Punkt ist eine Kaufberatung nicht der schlechteste Tipp. Vor- und Nachteile und die unterschiedlichen Antriebsarten verlangen auch nach gesonderten Preisen.

Da ist es gar nicht so einfach, den totalen Durchblick zu behalten. Damit es nicht zu einer Kostenexplosion im eigenen Geldbeutel kommt, ist Weitblick, die verschiedenen Modelle betreffend, die einzige Alternative, denn nicht jedes Gerät eignet sich für jeden Nutzer und unterschiedliche Anforderungen.

Schenkt man in diesem Zusammenhang wieder einmal den Experten mit ihrem durchgeführten Laubsauger-Test Glauben, so findet sich ein Modell eines bekannten Herstellers auf dem ersten Platz, was mit ca. 75 € einen sehr moderaten Preis hat. Der dritte und vierte Platz des aktuellen Tests fällt mit ca. 35 € ein wenig, aber erfreulich, aus dem berühmten Rahmen.

Sehr gute Laubsauger bewegen sich preislich in einem Segment von 35 bis 100 Euro, wobei aber auch „Ausnahmen“ mit einem Preis von ca. 250 Euro zu verzeichnen waren, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, oder?

Welches ist der beste Laubsauger?

Hier kommen Befürworter, aber auch Kritiker wieder in die berühmte Bredouille, denn, wo ist hier das Maß aller Dinge. Wird, wie bereits erwähnt, den aktuellen Testergebnissen gefolgt, brilliert der Laubsauger eines sehr bekannten Herstellers auf dem ersten Platz.

Hier hat ein Hersteller die berühmte „Schnupper-Nase“ gehabt und war mit seinem perfekten Modell zur richtigen Zeit am richtigen Ort, so dass die Jury nur die Best-Note vergeben konnte. Diese oben genannte Frage lässt sich aber nicht pauschal beantworten, hier greifen andere Parameter.

So liegt es vielfach im eigenen Ermessen des Nutzers, ob dieses ganz spezielle Modell seine Gunst bekommt. Vielfach sind es die Kombigeräte, Laubsauger und Laubbläser in Einem, die besonders punkten können. Auch sollte der Fokus auf die spätere Entsorgung des Laubes gelegt werden, hier bietet sich die Häckselfunktion geradezu an. Viele Laubsauger-Modelle und deren verschiedene Eigenschaften bringen die Urteilskraft, so möchte man jedenfalls meinen, schon ein wenig ins Wanken.

Dazu kommen dann noch die unterschiedlichsten Klassifizierungen. Hilfe, möchte man fast rufen angesichts der Vielfalt. Aber Akku Laubsauger, Benzin Laubsauger und Elektro Laubsauger haben jeweils ihr eigenes Podium – und das ist auch gut so! Mit dem aktuellen Laubsauger Test wird es dem künftigen Nutzer leichter fallen, sich für das eine oder andere Gerät zu entscheiden, denn der Kauf eines Laubsaugers sollte von Langlebigkeit geprägt sein.

Wer hat schon Lust, ständig seinen liebgewonnenen „Fuhrpark“ zu verändern? Soll der Laubsauger der privaten Nutzung vorbehalten bleiben, ist ein umweltfreundlicher Elektromotor sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Wer aber den Laubsauger mit Benzinmotor favorisiert, sollte auf eine Mindestleistung von 0,75 kW gesteigerten Wert legen.

Außerdem sind Modelle mit einer Saugleistung zwischen 500 und 900 m3 pro Stunde empfehlenswert, wobei sich der Nutzer im Zweifelsfall immer für ein Modell mit einer höheren Saugleistung entscheiden sollte, aber auch ein Herz für Tiere zeigen sollte. Igel und Co. werden es ihm danken.

Für die schnelle Beseitigung von Laub & Co. sind Laubsauger einfach unschlagbar, und die drei besten und beliebtesten Laubsauger des aktuellen Tests sind einfach die erste Wahl.

Was ist besser, Laubsauger oder Laubbläser?

Hier stellt sich die Frage aller Fragen, denn was für den Einen der Indian Summer schlechthin ist, ist für den Anderen nur eine große Plage. Wie dem vielen Laub nur Herr werden? Wer es also „blätterfrei“ mag, für den ist die entscheidende Frage: Was ist besser Laubsauger oder Laubbläser? Wo liegt der Fokus, beim Schnäppchen oder beim Arbeitstier unter den Laubsaugern?

Eigentlich muss jeder Hobbygärtner selber wissen, welches Modell zu ihm passt und im heimischen Garten gebraucht wird. Deshalb sollte als erstes abgeklärt werden, ob es nur ein Laubbläser sein soll, oder ob ein richtiger Laubsauger den heimischen Fuhrpark bereichern soll.

Hier ist die Größe des Gartens entscheidend, denn wer einen großen Garten sein Eigen nennt, sollte Vertrauen zu einem Laubbläser fassen. Das zeigt sich besonders, wenn mal wieder das Entleeren des Auffangsackes ansteht. Beim Laubbläser wird alles auf einem großen Haufen gesammelt und anschließend entsorgt. 1:0 für den Laubbläser!

Wenn aber nur ein kleines Stück Garten zu bewirtschaften ist, ist der Laubsauger das perfekte Gerät. Also 1:1 für beide? Kann sich der Hobbygärtner partout nicht entscheiden, ist er mit einem kombinierten Modell gut beraten. Diese Alleskönner unterstützen sowohl das Laubblasen als auch das Laubsaugen.

Sie nehmen sich der kleinen Ecken und Kanten genauso an, wie sie größere Laubberge kehrfertig zusammenblasen. Das Harken des Laubes rückt damit in die zweite Reihe, die Entsorgung ist das „A“ und „O“. Zu überlegen wäre auch, ob ein eingebauter Häcksler der Weisheit letzter Schluss ist, auch hier zählt die individuelle Sichtweise.

Großer Vorteil eines leistungsärmeren Laubsaugers ist nicht nur, dass er leiser agiert, sondern dass er auch ein Leichtgewicht ist. Wer also damit zufrieden ist, dass weniger Laub bewegt wird, kann sich für ein leichtes Modell entscheiden. Im anderen Falle ist es der starke Laubsauger mit seinen Zusatzkomponenten, der für Furore sorgt und zufrieden stellt.

Wie funktioniert ein Laubsauger?

Der Hobbygärtner kann davon ausgehen, dass ein Laubsauger nach dem Prinzip des Staubsaugers funktioniert. Das integrierte Gebläse erzeugt einen Luftstrom, mit dem der Gartenabfall aufgesaugt wird und anschließend im angeschlossenen Laubsack verschwindet. Dieses Gerät wird mit einem Motor oder aber elektrisch betrieben.

Es gibt aber auch Modelle, die mit einer integrierten Luftstromumkehr arbeiten. Hier ist eindeutig die praktische Komponente der Gewinner. Erst wird das Laub zusammengeblasen, dann der Umschalter betätigt, und das Laub kann eingesaugt werden.

Fazit

Egal, wie sich ein passionierter Gärtner auch entscheidet, er sollte den aktuellen Testberichten Aufmerksamkeit schenken und wird dann die richtige Wahl treffen, versprochen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.